Alles ist alt
und Neues ist neu,
und auf und ab tanzt die Nadel,
wenn wir die Reusen flicken,
tanzt mit ihr der Sand
um unsere Füße,
und an den Gestaden
stirbt ewig die See.
Doch wir fahren hinaus.
Auf der Haut
klebt der Schweiß
klebt das Salz im Wind, die Wellen
spülen die Sonne hinter den Horizont,
wo sie untergeht,
tragen uns schwankende Schalen:
Wir kehren nicht zurück
zum Morgen,
das vermögen
nicht einmal die Helden,
und Helden sind wir nicht.
Wir sind Fischer und treiben
über die See,
und kein Tropfen ist greifbar, weil:
was die Hand nicht erkennt,
das fasst sie auch nicht.
Einst stiegen die Kalamare
unserem Licht entgegen
umarmte sie der Tod:
so erzählen es die Alten.
Wir aber werfen die Hoffnung aus
und fangen die letzten Dinge,
die uns das Meer noch schenken mag,
denn die Strömung sammelt,
was der Mensch nicht mehr braucht,
und gesunken ist
der goldene Drache. Kein Heil!
Doch dann
und wann treibt uns
auf einer morschen Planke ein träumender Tiger
ins wasservolle Netz.